
So sieht ein Film aus, den die komplette Welt dreht – “One Day On Earth” [Trailer]. Am 10.10.10 wurden Menschen auf der ganzen Welt aufgerufen, mit ihrer Videokamera das aufzunehmen, was ihnen im Leben am meisten bedeutet oder sie eben gerade beschäftigt. Das Ergebnis sind über 3.000 Stunden Material aus den unterschiedlichsten Ecken unseres Planeten. Zu sehen ist so ziemlich alles von der weltgrößten Militärparade in Nordkorea bis hin zu einer Geburt in Kuwait. Das Projekt nennt sich One Day on Earth und soll es irgendwann als abendfüllender Film in die Kinos schaffen.
Das Team dahinter hat sich mit 60 Non-Profit-Organisationen und den Vereinten Nationen zusammengetan, um mit dem Film auf lokale Mißstände hinzuweisen. Teil der Zusammenarbeit ist ein Toolkit zur Erhöhung der Medienkompetenz, das an Lehrer in 62 Ländern verteilt wird, um so auch wieder neue Filmemacher für künftige Projekte zu gewinnen.
Auf der Website des Projekts unter www.onedayonearth.org gibt es noch viele weitere Infos dazu und zum nächsten Projekt, das am 11.11.11 starten soll. Die Idee dahinter ist, dass man so eine Doku mit einer großen Community doch eigentlich auch jedes Jahr aufnehmen könnte. Wer dabei sein will, kann sich dort registrieren. Wer finanziell helfen möchte, den Film in die Kinos zu bringen, kann sich über die Website KickStarter an den Produktionskosten beteiligen.
Ganz neu ist die Idee aber leider nicht, hat doch YouTube bereits im Juli 2010 mit Unterstützung von Star-Regisseur Ridley Scott “Life In A Day” nach gleichem Schema angestoßen und bereits in Livestreamings auf Youtube der Öffentlichkeit gezeigt.

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